Letztens // Lately

Der Sommer hier hat ziemlich genau drei Wochen gedauert (inklusive einiger Regen- und Sturmtage aber immerhin war es warm) – nun haben wir Herbst und Dauerregen und ich einigermaßen schlechte Laune. Ich fühle mich wirklich etwas betrogen, die einzige Jahreszeit in der ich nicht ständig friere entfällt einfach. Einige schöne Dinge sind aber in den letzten Wochen trotzdem passiert, hier darum einige Handyschnappschüsse aus den letzten Wochen!

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Our summer lasted about 3 weeks (and we had rainy days amd storms even then but at least it was warm) and now it’s autumn and I am very annoyed. I feel kind of betrayed, it’s the only season where I am not constantly cold and it is canceled… But nevertheless a few very nice things happened in the last weeks, below are a few cell phone snapshots!

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Das Wetter lässt mich etwas verfrüht in den Winterschlafmodus gehen. // The weather makes me hibernate early.

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Moritz dreht durch! // Maurice goes berserk!

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Moritz recherchiert // Maurice surfs the internet.

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Mein Bruder hat mich besucht und wir haben viele Ausflüge gemacht, unter anderem in den botanischen Garten. // My brother visited me in Cologne and we made a lot of trips, e.g. To the botancial garden.

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Wir haben Phantasialand besucht, ein Kindheitstraum :-) // We visited Phantasialand, a childhood dream came true :-)

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Nach Phantasialand haben wir uns Brühl angeschaut, ein erstaunlich hübsches Städtchen. // After we visited Phantasialand we took a stroll through the surrounding city, Brühl, which was surprisingly pretty.

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Moritz in fürchterlich süß und ein Blumenstrauß an meinem Arbeitsplatz // Maurice being terribly cute and a flower bouquet at my workplace.

Die große Mauer // The great wall

Ich habe mich in der zweiten Hälfte meines Sommerurlaubs (schon wieder vorbei und zu kurz!) nicht erholt sondern im Akkord genäht. Verbrauchen wollte ich vor allem Stoffe die ich schon lange habe, ich mag es eigentlich nicht, stapelweise Stoffe zu lagern. Als erstes fiel mir ein Stoff in die Hände den mein Freund mir im letzten Jahr in Paris ausgesucht und geschenkt hat, gebatikte Baumwolle aus Thailand die es bei Bonheur des Dames in einer kleinen aber feinen Auswahl gab. Der Schnitt ist selbstentworfen, inspiriert von einer Blusenknopfleiste aus einem Schneiderlehrbuch aus den 1950ern (hier zu finden, tollerweise gescannt von The Perfekt Nose). Ich dachte eigentlich dabei an ein elegantes 50er Design- herausgekommen ist dann ein etwas anderer Stil, auch wenn ich das nicht ganz in Worte fassen kann. Ich finde ihn aber toll! Die goldenen Knöpfe sind aus dem gleichen Pariser Laden und nach ihrer Anzahl richtet sich die Konstruktion der (Fake-)-Knopfleiste. Ich habe ausgerechnet wie sich die Knöpfe über die Länge des Rocks verteilen müssen und aus Schneiderpapier eine Vorlage zum Ausschneiden des zweiteiligen Rockvorderteils gefertigt – danach war eigentlich alles ziemlich einfach. Der Rock ist in schlichte Messerfalten gelegt und wird seitlich mit einem handeingesetzten Reißverschluss geschlossen. Der Stoff ist, wie jede Baumwolle, nicht ganz bügelfrei, legt sich aber beim Tragen aber in recht dekorative Falten. Die Photos haben wir an einer kilometerlangen Mauer im Kölner Stadtteil Rath-Heumar gemacht, die ein Schloss/Gestüt umschließt und an der wir viele Male vorbeigefahren sind, immer darüber rätselnd was sich wohl dahinter verbirgt. Heute habe ich es endlich mal nachgeschlagen und weiß nun dass die Mauer sogar einen Namen hat: Mülhens’ Mauer. Sehr entzückend fand ich außerdem, das jemand eine unscheinbaren Seitentür der Mauer mit Augen versehen hat und unter ebenjener Tür eine Schnecke hervorkroch während wir davorstanden – ich mag es so sehr wenn Dinge belebt, beseelt werden!

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In the second half of my vacation I sewed a lot instead of slacking off, mostly with fabrics that I already owned for a while, I dislike the idea of having a large stash at home. The first bit of fabric that caught my eye was a thai batik print that my friend bought for me last year at the Bonheur des Dames store in Paris. The pattern of my skirt is selfdrafted and was inspired by a blouse button border that I saw in a sewing book from the 50s (you can download it here, it was kindly scanned by The Perfect Nose!). I aimed for an elegant 50s design but got a somewhat different style instead, though I can’t quite describe it. But I like it a lot! The golden buttons are also a gift and from the same store, the design of the (fake)- button border is based on their number. I calculated how they should be placed on the fabric and made a pattern of the two front skirt pieces on paper – the rest was very easy. I made simple knife pleats and added a handpicked zipper on the left side. The fabric creases a bit as all cottons will but does it in a nice, kind of pretty way. We took these photos near a several kilometer long wall in a suburb in Cologne that encloses a manor house/stud, we had passed it many times before and always wondered what might hide behind it. I finally looked it up today and learned something about it’s history and that it even has a name. I was also very delighted when I noticed that someone had added eyes to a small side door of the wall and even more when we saw a snail that crawling towards us under said door – I like it so much when common objects get animated!

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Seestück / Seascape

Ich habe mich in den letzten Wochen kopfüber in den Sommer gestürzt – ich ahne dass es wieder nur ein kurzer sein wird und geniesse ihn vorsichtshalber nach Kräften. Auch wenn ich in diesem Jahr wohl kaum baden gehen werde und auch grundsätzlich nicht sonderlich seefest bin habe ich außerdem erneut meine maritime Garderobe erweitert, mit einem schwarz-weißem Matrosentop (gefunden bei Kiliwatch in Paris, allerdings von einer deutschen Marke und vermutlich aus den 80ern). Ich glaube ich hätte nichts dagegen wie eine Uniform jetzt einfach mal sehr lange nur genau das zu tragen… Die Photos sind am Deutzer Hafen gemacht, wo sich hinter der Aurora-Mühle noch ein anderes Blog-Mädchen auf den Gleise räkelte während ihr Freund sie dabei photographierte – eine wirklich putzige Situation. Ich lege mich nun auch erst wieder in die Sonne und verbleibe auf bald mit den herzlichsten Grüßen!

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I enjoyed summer to the fullest in the last weeks – I sense that it will be another short one and decided better not to miss anything of it. I will probably not go swimming this year though and I am not particularly seaworthy anyhow but I still added another maritime garment to my wardrobe, a black and white sailor top (it’s from Kiliwatch in Paris but by a German label and probably from the 80s). I would not mind wearing this look like a uniform each and every day for a while, I honestly love it so much… We took these pictures behind the Aurora mill in Cologne Deutz, where we saw a another blogger striking poses while here boyfriend made photographs of her, a very amusing and cute situation! I’ll stretch out in the sun now too – see you very soon!

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