Wickelkleid // Wrap dress

In der April Burda-Ausgabe waren mal wieder einige schöne Modelle, unter anderem Nr. 121, ein Wickelkleid mit kleinen Flügelärmeln. Passenden gestreiften Stoff hatte ich schon und auch sofort Lust loszunähen – weniger allerdings auf das Zuschneiden und Streifen aneinander ausrichten, was ich dann tatsächlich bis Juli vor mir hergeschoben habe. An einem Abend vor zwei Wochen habe ich mich dann endlich überwinden können und – wie so oft – war es dann eigentlich gar nicht so schwer. Nachdem ich einige Male Pech mit Burda hatte war dieser Schnitt wieder ziemlich unkompliziert; Rücken, Taille und Ärmel sitzen in Größe 36 wie angegossen, ich hab lediglich etwas zu viel Oberweite für den Schnitt. Falls ich das Kleid noch mal nähen sollte müsste ich das wahrscheinlich anpassen, hier aber habe ich den etwas freizügigen Abschnitt mit einem eigens gekauften dunkelblauen Unterhemdchen entschärft. Im Heft kann man das Problem bei einem der Bilder dazu auch schon erahnen, da hätte ich vielleicht etwas genauer hingucken sollen. Der Stoff fällt schön weich, ließ ich aber schlecht bügeln weswegen ich alle Säume an Rock und Kragen noch mal abgesteppt habe um die Kanten etwas stärker zu definieren. Apropos Linien: Meine Grüblerei über das Streifenmuster hat sich auch gelohnt, an fast allen Teilen gehen die Streifen perfekt ineinander über. Hoffentlich bin ich da beim nächsten Mal etwas entschlossener und schiebe das nicht so unendlich auf! Die Photos sind am letzten, sehr wolkenverhangenen Wochenende in der Nähe des Industriehafens von Godorf entstanden, ein seltsames Eckchen von Köln das mich zumindest an diesem Tag sehr an meine Heimat, die Ostseeküste erinnert hat (ganz speziell an Lubmin und das umliegende Atomkraftwerk). Wolken, Möven und einigermaßen erratisch in der Landschaft platzierter Beton… hach :-)

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There were a couple of nice patterns in the April Burda issue, amongst others Nr. 121, a wrap dress with cute cap sleeves. I already had matching striped fabric and was eager to sew it – but less than thrilled at the prospect of cutting the fabric and  matching the stripes, which is why I put this project off until July. On an evening two weeks ago I finally plucked up the courage and it was – as always – not half as bad as I had expected. I had some problems with fitting Burda patterns in the past but this one was a breeze; back, waist and sleeves fit perfectly without any changes, only my bust size is a bit too large for the size 36 that I chose. If I would make this again I would probably attempt to do a full bust adjustment but in this case I just bought a pretty dark blue undershirt to wear with it. The quite revealing neckline is noticeable on of the images in the Burda issue as well, maybe I should have paid more attention to this beforehand.  The fabric drapes very nice but was not easy to iron, therefore I topstitched all seams on the skirt and the collar for a more defined finish. It really paid off to brood over the pattern placement, almost all stripes match perfectly. Hopefully I will be more confident with this next time! The photos are from the last, very overcast weekend when I explored an industrial harbor near Cologne. It’s a weird little area of Cologne that reminds my quite a bit of the baltic coast where I grew up (especially the seaside resort Lubmin and the nearby atomic power plant). Clouds, seagulls and erratically placed concrete structures… of well :-)

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Heide // Heath

Am vorletzten Wochenende bin ich mit meinem Freund auf der Suche nach einem Ort für Photos zufällig auf die Wahner Heide gestossen, ein wunderschönes Naturschutzgebiet am Rande Kölns. Was nur ein kurzer Spaziergang werden sollte wurde zu einer 3 stündigen kleinen Wanderung und dabei haben wir immer noch nur einen Teil des Gebietes gesehen. Die dort grasenden Ziegen ließen sich nur aus der Ferne betrachten aber eine Herde Glanrinder lief direkt neben dem Wanderweg eine Weile neben uns her, es war herrlich. Ausgeführt habe ich an diesem Tag einen neu genähten Rock, ohne Schnitt aus einem gestreiftem Baumwollstoff gemacht den ich schon eine Weile bei mir liegen hatte. Ich habe die Falten am Bund mit rotem Garn betont und innen roten Futterstoff vernäht, eine etwas maritime Note aber wie ich hoffe einigermaßen subtil. Eigentlich wollte ich auch noch einen Bund aus Querstreifen nähen, der ohnehin schon hohe Bund wäre dadurch aber etwas extrem geworden. Der Gürtel mit Schleife war dann ein nachträglicher Einfall, ich mag es für den Rock optional noch ein Accessoire zu haben. Ansonsten habe ich wieder eine Nagellack-Phase, gerade habe ich die wunderbaren Rottöne der Schweizer Marke Mavala entdeckt… Meinen Sommerhut trage ich angesichts der herrlichen Hitzewelle hier gerade ununterbrochen und habe mich bis jetzt auch noch nicht verbrannt. Hoffentlich hält sie noch ein bißchen an!

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On the weekend before last me and my friend were looking for a place to take photos and stumbled upon a heath, a beautiful natural reserve close to Cologne. What was supposed to be a short stroll became a 3 hour hike and we still only saw parts of the area. We watched a few grazing goats from afar and walked part of the way next to a herd of cows, it was wonderful. I wore a newly made skirt, sewn without a pattern with a striped cotton that I already had for a while. I accentuated the pleats on the waist with red stitching and lined the skirt with red fabric to create a subtly maritime look. I had originally planned to add a waistband with horizontal stripes but that would have made the already quite high waist a bit too exaggerated. I added the bow belt as an afterthought, to have a somewhat playful accessory for the skirt. Other than that I am mad about nail lacquer at the moment, I just discovered the wonderful red hues by swiss manufacturer Mavala… We are having a heatwave right now and I currently don’t leave the house without my trusty summer hat, so far I avoided a sunburn quite successfully. Let’s hope that the weather stays like this!

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