Miau! // Meow!

Noch ein kleines Alaaf von mir bevor die Karnevalssaison auch schon wieder zu Ende ist! Ich hatte dieses Jahr eigentlich gar nicht vor zu Karneval auszugehen, aber gar nichts zu machen kam mir dann doch etwas traurig vor und so habe ich mir wenigstens den Schull- und Veedelszoch angeschaut, ist ja auch fast schon eine kleine Tradition. Ein richtiges Kostüm gekauft oder genäht habe ich dieses Jahr nicht, aber mein Kleiderschrank gibt ja grundsätzlich einiges an Karnevalsstoff her und ein kleines Katzenkostüm war schnell improvisiert. Der Wollfaltenrock war eine nette Wiederentdeckung – ich hatte ihn letztes Jahr Secondhand in Brüssel gekauft und sofort ganz zu Unrecht wieder vergessen. In Kombination mit einem sehr üppigen schwarzen Petticoat ist er hübsch festlich und ohne klassisch und vielseitig einsetzbar (wenn auch ein bißchen kürzer als ich Röcke momentan gewohnt bin). Der Parade der Schulen und Vereine zuzugucken hat wie auch in den vergangenen Jahren viel Spaß gemacht, schön, dass es diese ausgelassene und gleichzeitig unaufgeregte Form des Karnevals noch gibt.

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Since it’s carnival right now in Cologne here at least a quick shoutout before it ends tomorrow! I originally had not planned to celebrate it this year but then I felt that it would be sad to not do anything at all and so I decided to see the parade that took place on Sunday (that’s kind of a tradition for me). I had not bought or hand-made myself a costume this year but thankfully my wardrobe offers plenty of choices and so I put together an improvised cat costume. The wool skirt is a nice rediscovery – I had bought it secondhand in Brussels last year and immediately forgot about it. Paired with a petticoat it’s quite festive and without it a very versatile and classic skirt (even though it’s slightly shorter than the skirts I currently wear). It was lovely to watch the school children and grown-ups presenting their costumes and floats, I really enjoyed the cheerful and laid back atmosphere of this parade.

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Kolumba

Diese Photos sind schon beinahe ein Jahr alt und ich habe immer wieder aufgeschoben sie zu posten. Ich kann nicht mal sagen aus welchem Grund, am ehesten weil sie mir etwas bedeuten aber es mir Mühe bereitet zu beschreiben warum. Entstanden sind sie im Kolumba Museum in Köln das ich dummes Ding an diesem Tag zum ersten Mal besucht habe, wie schade dass ich dort in den letzten Jahren schon einige Ausstellungen verpasst habe (die ausgestellten Werke wechseln jährlich). Wer diesen Blog liest mag wissen dass ich regelmäßig und mit Freude Museen besuche. Das ein Museum mich aber wirklich emotional berührt und mich wünschen lässt es immer wieder zu besuchen passiert allerdings kaum. Ich kann mich erinnern als Kind im Louisiana Museum in Humlebæk ähnlich begeistert gewesen zu sein, vor allen an jenen Stellen an denen das Museum mit der umliegenden Natur verschmelzen zu scheint. Im Kolumba ist es diese eigentümlich hässliche, tolle Stadt Köln auf die man aus den vielen Fenstern des Museums einen neuen Blick wirft (das klingt wie ein Klischee, hat mich aber wirklich ganz buchstäblich umgehauen). Und dann diese zwischen Offenheit und Klaustrophobie wechselnde Architektur des Museums, toll! Getragen habe ich an diesem Tag ein weiteres japanisches Secondhand Kleid und meine Lieblingsschuhe, Sonntagsstaat sozusagen und damit passend zum Anlass. Nun ist ein Jahr vergangen und ich will mir die nächste Ausstellung dort anschauen und berichte hoffentlich annähernd zeitnah darüber – auf bald also!

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These photos are almost a year old and I put of posting them time after time. I can’t even say why, probably because they mean something to me but it’s far from easy to describe what exactly. The pictures were taken at the Kolumba Museum in Cologne on my first visit there, I deeply regret not going there earlier because I probably missed a few great exhibitions already (the exhibition changes on a yearly schedule). Readers of this blog might know that I enjoy visiting museums and do so frequently. It’s quite rare though that an exhibition touches my heart. I remember being equally impressed with the Louisiana Museum in Humlebæk when I visited it as a kid, particularly at those spaces where the museum seems to melt in with the surrounding nature. At the Kolumba it’s this weirdly ugly, great city of Cologne that you get to see with new eyes through the many windows of the museum, as clichéd as that may sound. And the architecture of the building is beautiful, forever changing between openness and claustrophobia. I wore another japanese vintage dress on that day, paired with my favorite pair of shoes, my sunday’s best in a way and thus quite fitting. Now that a year has passed I am eager to see the new exhibition and will hopefully write about of it in a more timely manner… :-)

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